Lebensqualität  Destination 

Erstellt: 13.01.2026
uservon Werner Taurer
Mag. Werner Taurer

Mag. Werner Taurer

Managing Partner

Villach, Österreich

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Erfolgreiche Fusionen touristischer Organisationen

Wie setzt man die ersten Schritte dazu?

In den letzten Jahrzehnten wurden viele Tourismusorganisationen zusammengeschlossen. Diese Fusionen oder Bündelungen in größeren Einheiten erfolgen aus unterschiedlichen Motiven – mal mit politischem Druck, mal aus eigenem Antrieb der verantwortlichen Destinationsvertreter. In vielen Bereichen des Destinationsmanagements finden Transformationen statt - z.B. Digitalisierung, KI, Mobilität, etc. zwingen DMO´s immer wieder, ihre eigene Organisation zu überdenken und anzupassen.

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Im November 2025 haben wir uns in einem Beitrag von Gernot Memmer mit dem Thema „Damit Zusammenschlüsse touristischer Organisationen erfolgreich gelingen“ befasst. Dabei wurden 5 Punkte, die es bei Fusionen bzw. Zusammenschlüssen zu klären gilt, angesprochen:

  • arrowboldSTRATEGISCHER WERT
  • arrowboldGÄSTE- UND MARKTBEZOGENE KRITERIEN
  • arrowboldMITAREITER-/TEAM- & STRUKTURBEZOGENE KRITERIEN
  • arrowboldEINZELWIRTSCHAFTLICHE KRITERIEN
  • arrowboldMÖGLICHE IMPULSWIRKUNG

Heute möchten wir aufzeigen, wie ein möglicher Weg zur Fusion bzw. zum Zusammenschluss von Organisationen im Tourismus aussehen kann. Hier fließen mehr als 30 Jahre Erfahrung von Kohl > Partner in der Begleitung derartiger Prozesse im Alpenraum ein.

Wie an den Prozess herangehen?

Der Prozess zur Fusionierung von touristischen Organisationen ist häufig komplex und emotional fordernd. Die Einbindung externer, neutraler Prozessbegleiter kann daher sehr hilfreich sein.

Kohl > Partner orientiert sich bei der Organisationsentwicklung an den nachfolgend dargestellten 7 Wesenselementen einer Organisation. Ohne eine gemeinsame Identität bzw. Vision wird auch eine größere und finanziell stärkere Einheit scheitern. Im Fokus stehen daher neben Aufgaben, Strukturen mit den involvierten Menschen, die dahinterstehen, sowie Ressourcen und Finanzierungsströmen, vor allem die gemeinsame strategische Zukunftsorientierung, an der sich alle orientieren können. Welche gemeinsamen Ziele werden verfolgt? Wer sind wir in Zukunft? Welche Markenwerte verbindet und welches Zukunftsbild leitet das Destinationsmanagement.

Pyramide

In nachstehender Grafik sind die einzelnen Projekt-Schritte im groben Überblick dargestellt, die gemeinsam mit einer Projekt-Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern der einzelnen Teilorganisationen bearbeitet werden:

Module

Für jede Destination gilt es vorab zu klären, wo man im Diskussionsprozess steht und welche Fragen generell für den Fusionsprozess besonders wesentlich sind. Daraufhin wird ein individuell auf die Region zugeschnittener Vorschlag zur Vorgangsweise und zur Einbindung der betroffenen Stakeholder erarbeitet.

Ein stufenweises Vorgehen mit Ausstiegsmöglichkeiten kann helfen, die erste Skepsis und Starthindernisse zu überwinden. Der Prozess selbst dauert zumindest 8 bis 12 Monate. Durch die gemeinsame Arbeit an der neuen Organisation geschieht etwas sehr Wesentliches: die Akteure lernen sich besser kennen, man nähert sich an und im Idealfall wird aus einer Arbeitsgruppe die Keimzelle für die neue Gemeinschaft.

Für Fragen stehen gerne zur Verfügung:
Mag. Werner Taurer und Mag. Gernot Memmer

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